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Petition „Saubere Erzgebirgsluft“




Brüssel muss sich um „Saubere Erzgebirgsluft“ kümmern



Brüssel/Seiffen.
Die Massenpetition „Saubere Erzgebirgsluft“ ist in Brüssel angekommen. Tino Günther, Mitglied im Sächsischen Landtag (FDP) sowie Johanna Kirschen, Ursula und Hartmut Tanneberger von der Bürgerinitiative für Saubere Luft im Erzgebirge haben am Dienstag, dem 22. Juni, um 12.45 Uhr der Vizepräsidentin des Europäischen Parlamentes Silvana Koch-Mehrin (FDP) insgesamt 11.150 Unterschriften in neun Aktenordnern übergeben. Anwesend war auch Holger Krahmer (FDP), der Europaabgeordnete für den Freistaat Sachsen und Berichterstatter der EU in Bezug auf neue Richtlinien für Emissionen. Hartmut Tanneberger betonte in einem Gespräch mit den Europaabgeordneten, dass das Parlament in Brüssel für die Petenten die letzte Hoffnung auf eine Verbesserung der Situation darstellt. Tino Günther erklärte im Beisein deutscher und tschechischer Medien, dass die Petition gleichzeitig als riesiger Vertrauensvorschuss für das Europäische Parlament zu verstehen ist und forderte die Abgeordneten auf, das Problem intensiv zu besprechen. Außerdem haben sich sowohl Betroffene als auch Verantwortliche aus Sachsen und der Tschechischen Republik bereit erklärt, vor dem Europäischen Petitionsausschuss auszusagen.



Petitionsübergabe in Brüssel
links:Tino Günther, Silvana Koch-Mehrin, Hartmut Tanneberger, Holger Kramer,
Ursula Tanneberger, Johanna Kirschen